React.js ist eine relativ neue, von Facebook entwickelte Frontend-Library, die auf einem radikal anderen Ansatz beruht, indem sie selbst entscheidet, welche Teile der Webseite bei Datenänderungen neu gerendert werden müssen. Dadurch ist viel Last vom Entwickler genommen, der sich nun nicht mehr darum kümmern muss, seine Daten und die zugehörigen Anzeigen synchron zu halten.

Diese neue Freiheit ist die Grundvoraussetzung dafür, dass auch die Behandlung der Daten selbst im Frontend in einer einfacheren Weise stattfinden kann. Das zu React.js passende, ebenfalls von Facebook entwickelte Pattern heißt Flux, und eine besonders elegante Implementierung namens Redux ist derzeit in aller Munde. Hierbei werden sämtliche Frontend-Daten in einem einzigen strukturierten Datenobjekt gespeichert, aus dem die React-Komponenten beim Rendern ihre Werte beziehen. React stellt hierbei sicher, dass nichts unnötig gerendert wird.
Diese Kombination vereinfacht die Frontend-Entwicklung ungemein, da man nicht mehr darauf angewiesen ist, event-getrieben auf Wertänderungen zu reagieren, sondern die Weboberfläche in einem deklarativen Stil erstellen kann.

Der Vortrag stellt anhand eines kleinen Beispiels vor, wie sich der Einsatz von React und Redux anfühlt und welche Vorgehensweisen sich bei der Entwicklung etabliert haben.